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Kontakt

Christine Schrettenbrunner, Dipl.-Psych.

Studium für Ältere

Tel.: (0202) 439 - 3255

E-Mail: schrettenbrunner{at}uni-wuppertal.de

Kontakt

Christina Gembler, M.A.

Tel.: (0202) 31713 - 266

E-Mail: christina.gembler{at}uni-wuppertal.de

 

 

Anmeldung/Rückmeldung zum Sommersemester 2021

Aufgrund der aktuellen "Corona-Lage" bleibt das Studierendensekretariat bis auf weiteres geschlossen. Sie können die erforderlichen Nachweise zur Einschreibung zum Sommersemester 2021 per E-Mail an studierendensekretariat{at}uni-wuppertal.de oder auf postalischem Weg an das Studierendensekretariat versenden. 

Anmeldung: Die Gasthörerschaft oder die Teilnahme am Studium für Ältere setzen die Anmeldung voraus, sie erfolgt schriftlich beim Studierendensekretariat jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des betreffenden Semesters (Wintersemester / Sommersemester)

Für die Anmeldung oder Rückmeldung als Gasthörer*in sowie im Studium für Ältere reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • Antrag auf Zulassung als Gasthörende*r
  • Nachweis der Zahlung des Gasthörendenbeitrages durch einen kopierten, gescannten oder ausgedruckten Kontoauszug
  • Kopie Ihres Personalausweises

Die Nachweise für die Anmeldung oder Rückmeldung senden Sie bitte an das Studierendensekretariat, entweder per E-Mail an die E- Mail-Anschrift  studierendensekretariat{at}uni-wuppertal.de oder alternativ auf postalischem Weg an: Bergische Universität, Studierendensekretariat, Gaußstr. 20, 42119 Wuppertal. Ihnen wird danach ein Gasthörendenschein postalisch zugestellt. Bitte melden sich in jedem Semester zurück, dann erhalten Sie einen neuen Gasthörerschein, die Matrikelnummer bleibt gleich.

Die Bearbeitungsfristen für eine Gasthörerschaft oder das Studium für Ältere enden am 15.05. eines jeden Jahres für ein Sommersemester und am 15.11. für ein (Tel: 0202/439-5000) im Servicecenter neben dem Haupteingang Wintersemester, danach ist keine Anmeldung mehr möglich.

Ein Erlebnisbericht aus dem Studium für Ältere: "Mein erstes Semester an der Universität Wuppertal"

"... Nach rund 40 Jahren mal wieder in einem Hörsaal, an jenem 28.September 2020. Es sollte auch das letzte Mal in diesem WS 2020/2021 sein, das wusste ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht.  Es war doch kein wirkliches Dé­jà-vu. Dazu waren die Rahmenbedingungen zu früher doch zu unterschiedlich.

Wir trafen uns zur ersten Einführungsveranstaltung für das Studium für Ältere an der Uni Wuppertal. Mit großen Abständen saßen rund 15 Peronen in meiner Altersklasse in den Reihen und folgten sehr aufmerksam den Ausführungen der zwei Referenten, Christina Gembler und Max Buchwald vom Zentrum für Weiterbildung...".

Den kompletten Erfahrungsbericht finden Sie hier.

 

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Nachruf für Professor Dr. Herbert Grymer: Ein Wissenschaftler, Lehrer und Menschenfreund ist verstorben.

Prof. Dr. Herbert Grymer (Foto vfsa)

Am 1.2.2021 verstarb nach kurzer Krankheit im Alter von 75 Jahren Professor Dr. rer. pol. Herbert Grymer, Diplom-Soziologe, Familientherapeut und langjähriger Ordinarius der Bergischen Universität Wuppertal. Er lehrte und forschte nach Tätigkeiten in München und der Technischen Universität Berlin mehr als 25 Jahre an der Bergischen Universität im Fachbereich Soziologie. Zahlreiche Veröffentlichungen zu konfliktsoziologischen Themen sowie stadtsoziologische und kommunikationstheoretische Studien zeugen von seiner wissenschaftlichen Schaffenskraft. In den Diskursen mit seinen Studierenden ermunterte er diese, verstärkt die "Metaperspektive“ in das soziologische Denken einzubringen und weniger die "Emotionswelt". Seine wissenschaftlichen Forschungsarbeiten waren geprägt von Neutralität, Sachlichkeit und Toleranz.

Bis zuletzt beschäftigte er sich mit sozialwissenschaftlichen Themen wie etwa Soziale Ungleichheit, Minderheitenproblemen, Fundamentalismus oder mit aktuellen gesellschaftlichen Konflikten unserer Zeit. Seine neuen Studien zum Thema Neo-Puritanismus, in denen er aufzuzeigen versuchte, dass Minderheiten mit einem Dominanz- und Wahrheitsanspruch die Mehrheitsgesellschaft beeinflussen, konnte er leider nicht mehr abschließen. Alle diese Themen versuchte er seinen Studierenden - nach seiner Emeritierung überwiegend den Senior-Studierenden an der Bergischen Universität - partnerschaftlich und kollegial zu vermitteln. Nach seiner Emeritierung 2010 engagierte er sich als Dozent im Studium für Ältere und brachte im gruppendynamischen Prozess sein Wissen in die Seminararbeit mit Lernenden im fortgeschrittenen Alter ein. Sein Credo hieß: „Im Studium für Ältere lernen sowohl Dozenten als auch Senior-Studierende gemeinsam im Diskurs, sie ergänzen sich, begegnen sich auf Augenhöhe, sind neugierig auf neue soziologische Forschungsergebnisse oder diskutieren aktuelle Bücher aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen. Für beide Seiten ist dies eine inspirierende Beziehungskultur, um jederzeit etwas Neues anzufangen, nochmals die Augen aufzumachen und die fluide Intelligenz als grundlegenden Prozess des Denkens zu stärken.“ Gleichzeitig engagierte er sich im ‚Philosophischen Zirkel‘ der Senior-Studierenden und des Vereins zur Förderung des Studiums im Alter und brachte auch hier sein soziologisches Wissen ein. Allein diese Einstellungen zeigen, dass er frei war von einer akademischen Überheblichkeit.

Mit ihm ist ein Lehrer, Wissenschaftler und Menschenfreund von uns gegangen. Seine ganze Kraft und seine Leidenschaft gehörten der soziologischen Forschung, und so wollen wir uns auch an ihn erinnern. Denn: Alles verändert sich mit dem, der neben einem ist oder neben einem fehlt. Wir trauern mit den Angehörigen, sind aber dankbar für die wissenschaftlichen Spuren, die er uns hinterlassen hat. Wir werden ihn, sein Wirken und seine Schaffenskraft immer in ehrendem Andenken behalten.

Dr. Edwin Behrens, Christine Schrettenbrunner, Bernd Tietz, Dr. Manfred Haug, die Mitarbeitenden des Zentrums für Weiterbildung und die Senior-Studierenden der Bergischen Universität.

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